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Öffnung der Schaffermahlzeit: „Der Anfang ist gemacht“

2013 initiierte die ZGF einen öffentlichen Protest gegen die "frauenfreie" Schaffermahlzeit.

„Der Anfang ist gemacht“, erklärte Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe im Februar 2015 anlässlich der 471. Schaffermahlzeit. Bei der Traditionsveranstaltung im Bremer Rathaus zählten erstmals auch Frauen zu den geladenen Gästen. Dem waren im Jahr 2013 ein von der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) initiierter, deutlicher Protest von rund 500 Frauen vor Rathaus und Schütting am Tag der Traditionsveranstaltung sowie eine deutliche Positionierung des Bürgermeisters und der Regierungsfraktionen vorangegangen.

Im Sommer 2014 reagierte das Haus Seefahrt als Veranstalter der Schaffermahlzeit und gab bekannt, dass nun auch Frauen zu den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gehören sollen. Die Landesfrauenbeauftragte begrüßte die Öffnung: „Ich freue mich, dass die Schaffermahlzeit kein reines Männer-Event mehr ist. Das ist mehr als zeitgemäß. Wir werden auch in Zukunft interessiert verfolgen, ob die Zahl der teilnehmenden Frauen wachsen wird.“

Aktion zur Bremer Schaffermahlzeit 2013

Weitere Informationen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen der ZGF zum Thema Schaffermahlzeit:

Zum öffentlichen Protest 2013: "Ich bin von gestern. Bitte folgen Sie mir!"
Reaktion der Landesfrauenbeauftragten zur Schaffermahlzeit 2014 ohne Frauenbeteiligung (pdf, 18.6 KB)
Reaktion der Landesfrauenbeauftragten zur Entscheidung des Haus Seefahrt im Juli 2014 (pdf, 9.1 KB)
Pressemitteilung der Landesfrauenbeauftragten zur 471. Schaffermahlzeit im Februar 2015