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Gesundheit

Gesundheit braucht mehr als eine ausreichende medizinische Versorgung.

Die Gesundheit von Frauen ist beeinflusst durch vielfältige Faktoren wie ihre gesellschaftliche Einbindung, den Zugang zu bezahlter Arbeit, Strukturen zur Vereinbarung von Kindererziehung und Beruf, den Schutz vor Gewaltverhältnissen oder ihre Möglichkeiten zur Partizipation.

Die Frauengesundheitsbewegung der letzten vierzig Jahre hat einen Perspektivwechsel im Gesundheitsbereich und in der (Alltags-)Medizin befördert: Das Wissen von Frauen in ihrer Rolle als Patientin, als Beschäftigte in Gesundheitsberufen, als Expertin, als pflegende Angehörige und als überwiegend Zuständige für die familiäre Gesunderhaltung steigert die Qualität der Versorgung im Gesundheitswesen.

Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren körperlich-organischen Voraussetzungen und sozialen Prägungen – das bestreitet heute niemand mehr. Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit. Die individuellen und gesellschaftlichen Lebensrealitäten - von Frauen und Männern – müssen in allen Bereichen berücksichtigt werden. Frauenkörper werden schon lange als potenziell krank und behandlungsbedürftig gesehen. Diese Medikalisierung und Pathologisierung des Frauenkörpers zeigt sich im Umgang mit Pubertät, Schwangerschaft oder den Wechseljahren.

Die ZGF analysiert und kommentiert die Situation von Frauen als Patientinnen, regt Verbesserungen an und informiert Frauen. Sie entwickelt mit relevanten Akteurinnen und Akteuren politische Instrumente zur Durchsetzung einer Frauengesundheitspolitik, die auf allen Ebenen gesellschaftliche Gestaltungsräume nutzt und die Selbstkompetenz von Frauen stärkt.

Denn: ein frauengerechtes Gesundheitssystem ist nicht nur für die einzelne Frau, sondern auch für die gesamte Bevölkerung sozialverträglich und effizient.

Anprechpartnerin:

Angelika Zollmann

Frauen und Gesundheit


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