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Mädchenarbeit

Die Geschlechterfrage – längst geklärt? Die Wirklichkeit sieht anders aus. Auch beim Aufwachsen von Kindern gilt: Neben sozialem Status, Herkunft, Bildungshintergrund, Beeinträchtigungen oder sexueller Orientierung ist Geschlecht einer der wichtigsten sozialen Platzanweiser. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden sind Mädchen und junge Frauen nach wie vor mit traditionellen Rollenbildern und Hierarchien konfrontiert: in der Schule, in der Familie, auf der Arbeit oder im Bekanntenkreis. Diese prägen den Alltag und sie formen mit, was sich Mädchen und junge Frauen vom Leben erwarten.

Erziehung und Bildung sind deshalb wichtige Schlüssel für die Lebensorientierung, von Mädchen wie von Jungen.

Fakten

OECD-Bildungsbericht mit Fokus auf den Geschlechtern, 2015

Sie können geschlechtsspezifisches Rollenverhalten zementieren - oder sie können dazu beitragen, Stereotypen und Hierarchien zwischen den Geschlechtern abzubauen. Die ZGF setzt sich für geschlechtersensible Strukturen in Bildung und Jugendarbeit ein.

Was wir tun

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Berufsorientierung für Mädchen. Wir initiieren und bieten in Kooperation mit anderen Einrichtungen oder Ressorts konkrete Berufsorientierungsprojekte in Bremen und Bremerhaven an. Außerdem arbeiten wir daran, dass eine geschlechtersensible Berufsorientierung im Bildungswesen verankert wird.
Zum anderen unterstützen wir die Arbeit mit Mädchen in Mädcheneinrichtungen und Institutionen, die im außerschulischen, koedukativen Bereich in Bremen und in Bremerhaven aktiv sind: Wir stellen Vernetzungs- und Fortbildungsangebote für Mitarbeitende her, um einen fachlichen Austausch und eine qualitative Weiterentwicklung zu unterstützen. Mädchenarbeit ist ein wichtiger Baustein geschlechtersensibler Jugendarbeit. Hier sind wir in unterschiedlichen Gremien aktiv.

Ansprechpartnerin

Cordula Keim

Mädchenarbeit, Berufsorientierung, Migrantinnen

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