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Berufsorientierung für Mädchen und junge Frauen

Mädchen und Technik
Foto: Kompetenzzentrum

Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung - das ist im Land Bremen nicht anders. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.
Die ZGF bietet seit Jahren geschlechtersensible Berufsorientierungsangebote an.
Hier finden Sie einen Überblick:

Schnupperstudium für Mädchen in Bremerhaven
MINT-Berufsorientierungsprojekt für die 11. Klassenstufe
Klasse-Frauen in Bremen
Girls´Day im Land Bremen

Schnupperstudium für Mädchen in Bremerhaven

Schülerinnen experimentieren an der Hochschule im Labor.
Schülerinnen experimentieren an der Hochschule im Labor. Foto: ZGF

Die Hochschule Bremerhaven und die Bremerhavener Zentralstelle laden jährlich in der ersten Herbstferienwoche 30 Mädchen der 6. und 7. Klasse, die am Girls' Day teilgenommen haben, zu einem Schnupperstudium an der Hochschule Bremerhaven ein.

Durch das Schnupperstudium haben die Mädchen die Möglichkeit, Hochschule einmal zu erleben und zu leben. Sie kommen mit Themen in Berührung, die für sie zuvor eher "mädchenuntypisch" waren und stellen fest, dass Technik und Naturwissenschaft durchaus Gebiete sind, die sie bergeistern und auf denen sie auch Erfolge erzielen können.

Unter dem Motto: "Wissenschaft und noch viel mehr" wird den Mädchen eine abwechslungsreiche Woche geboten.

Ansprechpartnerin:

Cordula Keim

Mädchenarbeit, Berufsorientierung, Migrantinnen


MINT-Berufsorientierungsprojekt für die 11. Klassenstufe

In Kooperation mit der Hochschule Bremerhaven, Projektstelle „Mut zu MINT“, veranstaltete die ZGF 2017 erstmals einen Projekttag "Berufs- und Studienorientierung" mit 60 bis 80 Oberstufenschülerinnen und -schülern des Schulzentrums Carl von Ossietzky in Bremerhaven. Dieses neu aufgelegte Projekt ist ein weiterer Baustein gendersensibler Berufsorientierung mit dem Ziel, Übergänge zu gestalten: von der Schule in die Studien- und Berufswelt, von der Theorie in die Praxis.
In unterschiedlichen Workshops werden die Teilnehmenden durch Experimentieren und Ausprobieren die Studiengänge der Hochschule kennenlernen. Durch die Einbeziehung regionaler Unternehmen werden zudem Berufsfelder nach dem Studium aufgezeigt. Dies soll insbesondere Schülerinnen praktische Einblicke in MINT-Bereiche ermöglichen. Unter anderem stellen an diesem Tag weibliche Fach- und Führungskräfte ihre Aufgabenbereiche vor.

Ansprechpartnerin:

Cordula Keim

Mädchenarbeit, Berufsorientierung, Migrantinnen


Jährliche Aktion in Schulen: Klasse-Frauen

Zu Gast in der Schule: Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Florence Samkange-Zeeb. Foto: Kerstin Rolfes
Zu Gast in der Schule: Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Florence Samkange-Zeeb. Foto: Kerstin Rolfes

Vorbilder können bei der Berufswahl eine große Rolle spielen und: Ein Besuch von Externen im Unterricht ist spannend! Das ist die Idee hinter der Aktion "Klasse-Frauen: Lernen mal anders", die seit 2011 von der ZGF in Bremen jedes Jahr in der Woche rund um den Weltfrauentag am 8. März stattfindet. Das Angebot: „Klasse-Frauen“ kommen in die Schulen und berichten Schülerinnen und Schülern aus ihrem Berufsalltag und von ihrem Werdegang.
Weitere Informationen

Girls´Day im Land Bremen

Das Logo vom Girls Day - Mädchen-Zukunftstag.

Am Girls’ Day - Mädchen-Zukunftstag haben Schülerinnen Einblick in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. In erster Linie bieten technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen am Girls’ Day Veranstaltungen für Mädchen an. Anhand von praktischen Beispielen erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros, Werkstätten und Redaktionsräumen, wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. Durch persönliche Gespräche mit Beschäftigten können die Mädchen ihren Erfahrungs- und Orientierungshorizont erweitern. Ziel des Girls’ Day ist, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Mädchen hilfreich sein können. Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weitreichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, verzeichnen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Der Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag die größte Berufsorientierungsinitiative für Mädchen, die es bundesweit gibt. Das Land Bremen beteiligt sich seit dem Jahr 2002. Die Landeskoordinierung liegt beim Landesinstitut für Schule (LiS).

Lehrerinnen und Lehrer tragen zum Lernerfolg und zur Nachhaltigkeit des Girls’Day bei, wenn sie ihn mit einer altersgemäßen Vor- und Nachbereitung für Mädchen und Jungen im Unterricht verbinden. Materialien dazu sind auf der bundesweiten Homepage www.girls-day.de/Themenbroschüren zu finden.

Unternehmen und Institutionen können Ihre Angebote hier eintragen.

Mädchen finden freie Plätze unter www.girls-day.de/Maedchen

Ansprechpartnerin beim Landesinstitut für Schule ist Ulrike Tisborn.

Ansprechpartnerin der ZGF für Bremerhaven:

Cordula Keim

Mädchenarbeit, Berufsorientierung, Migrantinnen

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