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Jetzt für Fortbildung zu Gewalt in nahen Beziehungen anmelden: „Was ist mit den Kindern?“

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Land Bremen. Viele Fachleute haben im Rahmen ihrer Arbeit mit häuslicher Beziehungsgewalt zu tun. An sie richtet sich die Fortbildungsreihe „Wenn der Partner, der Ehemann oder die Familie gewalttätig ist. Verstehen. Ansprechen. Weiterhelfen“. Jetzt ist die Anmeldung zur vorläufig letzten Fortbildung am 3. Juni möglich. Das Thema: „Was ist mit den Kindern? Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Lebensalltag, Gesundheit und Verhalten betroffener Kinder angemessen beachten“.

Kinder sind bei Gewalt in der Familie immer mit betroffen. Was erleben sie? Wie verarbeiten sie die Gewalttätigkeiten? Wie ist die Familiendynamik bei häuslicher Gewalt? Wann ist das Kindeswohl gefährdet? Was können und müssen Fachleute für die Kinder tun? Diese Fragen stehen im Zentrum des Vortrags und der vertiefenden Arbeit in Gruppen am Mittwoch, 3. Juni (9-13 Uhr) im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen in Bremen-Gröpelingen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute, die in ihrer Arbeit auch mit Gewalt in nahen Beziehungen zu tun haben.
 
Zu den Vortragenden zählen Susanne Bänfer, Ralf Hillebrandt-Tasmin und Astrid Schwarz. Susanne Bänfer ist Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Familientherapeutin (SG), ausgebildete Verfahrenspflegerin und approbierte Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Ralf Hillebrandt-Tasmin ist Psychologe. Beide arbeiten in der Beratungsstelle Neue Wege, Wege aus der Beziehungsgewalt. Astrid Schwarz ist Psychologin und arbeitet in der Erziehungsberatungsstelle Süd.
 
Die Fortbildungsreihe wird von der ZGF in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen e.V., Neue Wege, Wege aus der Beziehungsgewalt (Reisende Werkschule Scholen e.V.) und der Erziehungsberatungsstelle Süd des Amtes für Soziale Dienste veranstaltet.

Die Veranstaltung auf einen Blick

„Was ist mit den Kindern? Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Lebensalltag, Gesundheit und Verhalten betroffener Kinder angemessen beachten“
Mittwoch, 3. Juni 2015, 9– 13 Uhr
Ort: Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen
Kostenbeitrag: 10 Euro
UPDATE: Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, das Kontingent aber aufgrund der Nachfrage erhöht worden.

Anmeldung und weitere Informationen: Anmeldung (pdf, 337.2 KB)

Zur Fortbildungsreihe

Weitere Informationen zu den ersten drei Bausteinen „Was hat Gewalt mit Kultur zu tun?“, „Zugewandert? Grundlagen rechtlicher Regelungen und Verfahren“ und „Was sind das für Frauen? Auswirkungen von Gewalt auf Beziehungsdynamik, Lebensalltag, Gesundheit und Verhalten betroffener Frauen“ finden Sie hier: Materialien.