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Arbeit

Frauen haben bei der Arbeit mehr Nachteile als Männer.
Sie arbeiten seltener als Chefin oder im Vorstand.
Sie verdienen oft viel weniger als Männer.
Auch, wenn sie die gleiche Arbeit machen.
Schaut man sich den Lohn von allen Männern und Frauen an:
Dann sieht man, Frauen bekommen viel weniger Geld für ihre Arbeit.

Viele Frauen arbeiten nicht die volle Zeit:
Sie können nur wenige Stunden arbeiten.
Also arbeiten sie Teil-Zeit.

Berufe, die mehr Frauen wählen, heißen auch Frauen-Berufe.
Zum Beispiel Erzieherin im Kinder-Garten.
Für diese Arbeiten gibt es oft nur wenig Geld.

Das soll sich im Land Bremen ändern.
Dafür setzt sich die ZGF ein.
Für Frauen mit Kindern soll es besser möglich sein,
eine passende und gute Arbeit zu bekommen.
Dafür soll es mehr Schulungen für Frauen geben.
Und es soll bessere Ausbildungen für Frauen geben.
Auch soll es Beratungen für Frauen geben.
 

Wir fördern Frauen im Öffentlichen Dienst

Es sollen mehr Frauen bei der Stadt oder dem Land Bremen arbeiten.
Das nennt man auch: beim öffentlichen Dienst arbeiten.
Darum hat Bremen ein Gesetz:
Das Bremische Landes-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Gesetz gibt es seit 1990.
Darin steht:
Wenn Frauen bei der Stadt Bremen oder beim Land Bremen arbeiten:
Dann sollen sie die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben
wie Männer.

Zum Beispiel:
Die Vorgesetzten sollen einen Plan machen,
wie Frauen besser unterstützt werden können.
Wenn es bei höheren Stellen zu wenig Frauen gibt,
dann sollen mehr Frauen eingestellt werden.
Wenn eine Frau genauso gut ist wie ein Mann,
dann soll die Frau die Stelle bekommen.
Ausnahmen gibt es nur,
wenn es besondere Gründe gibt, den Mann trotzdem einzustellen.

Es soll in jeder Dienst-Stelle eine Frauen-Beauftragte geben.
Die Frauen-Beauftragten achten auf die Rechte der Frauen.
Und sie beraten Frauen bei Problemen.
Die Frauen-Beauftragten beraten auch die Vorgesetzten,
wie sie Frauen besser unterstützen können.
Die ZGF unterstützt die Frauen-Beauftragten.
Zum Beispiel bei Fragen über Gesetze und Rechte.
Und sie berät die Frauenbeauftragten,
wenn sie Probleme mit ihrem Chef oder ihrer Chefin haben.