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Gesundheit

Gesundheit braucht mehr als eine ausreichende medizinische Versorgung. Die Gesundheit von Frauen ist beeinflusst durch vielfältige Faktoren - wie ihre gesellschaftliche Einbindung, der Zugang zu bezahlter Arbeit und Strukturen, die die Vereinbarung von Kindererziehung und Beruf ermöglichen, sowie der Schutz vor Gewalt.

Die Frauengesundheitsbewegung hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Perspektivwechsel im Gesundheitsbereich und in der (Alltags-)Medizin befördert: Das Wissen von Frauen in ihrer Rolle als Patientin, als Beschäftigte in Gesundheitsberufen, als Expertin, als pflegende Angehörige und als Mutter steigert die Qualität der Versorgung im Gesundheitswesen.

Frauen und Männer unterscheiden sich in ihren körperlich-organischen Voraussetzungen und sozialen Prägungen – das bestreitet heute niemand mehr. Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit. Die individuellen und gesellschaftlichen Lebensrealitäten - von Frauen und Männern – müssen in allen Bereichen berücksichtigt werden. Die Medikalisierung und Pathologisierung des Frauenkörpers zeigt sich nach wie vor unter anderem im Umgang mit Pubertät, Schwangerschaft oder den Wechseljahren.

Die ZGF analysiert und kommentiert die Situation von Frauen als Patientinnen, regt Verbesserungen an und informiert. Sie entwickelt mit anderen Akteurinnen und Akteuren politische Instrumente zur Durchsetzung einer Frauengesundheitspolitik, die auf allen Ebenen gesellschaftliche Gestaltungsräume nutzt und die Selbstkompetenz von Frauen stärkt.

Anprechpartnerin:

N. N.

Frauen und Gesundheit