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Gremien

Die Zentralstelle arbeitet seit Langem daran, die Gesundheitsversorgung von Frauen zu verbessern. Dafür ist sie in unterschiedlichen Gremien und Arbeitskreisen zum Thema Frauengesundheit engagiert, auf Landes-, Bundes- und auf kommunaler Ebene. Eine Auswahl finden Sie hier.

Das bremer forum frauengesundheit

Das Logo des bremer forum frauengesundheit., gif, 9.5 KB

Das bremer forum frauengesundheit ist ein Verbund für fachübergreifende Diskussionen zu Frauengesundheitsfragen mit Vertreterinnen aus Beratungsstellen, Projekten, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Fach- und Berufsverbänden, Kliniken, Ärzte- und Arbeitnehmerkammer, Krankenkassenverbänden, Behörden und öffentlichen Gesundheitsdiensten. Das Forum besteht seit 1994.

Im bremer forum frauengesundheit werden aus Sicht von Frauen Themen aufgegriffen, die bislang in der gesundheitspolitischen Diskussion kaum Beachtung fanden, aber für die Gesundheitsversorgung von Frauen von grundsätzlicher Bedeutung sind. Ziel des Forums ist es, eine frauengerechte Gesundheitsförderung und Krankheitsversorgung durchzusetzen. Dazu findet eine regionale und überregionale Vernetzung von Fachfrauen aus dem Gesundheitsbereich und aus anderen Fachbereichen statt.

Die Mitglieder des bremer forum frauengesundheit entwickeln unter anderem Kriterien für neue gesundheitspolitische Strategien. Das Forum verfasst öffentliche Stellungnahmen und Beiträge bei Anhörungen. Durch Tagungen und Fortbildungsangebote werden Impulse in die gesundheitspolitische Debatte gegeben.

Das bremer forum frauengesundheit ist Mitglied des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit, einem Zusammenschluss von Vertreterinnen aus Verbänden und Vereinigungen, die bundes- oder landesweit zum Thema Frauen/Mädchen und Gesundheit sowie Gesundheitsförderung arbeiten.

Alle Teilnehmerinnen des Forums bringen durch ihr Arbeitsfeld geprägte Informationen und aktuelle Entwicklungen in das Forum ein, es ist ein die Institutionen übergreifendes Engagement für die Belange von "Frauen und Gesundheit“. Sie sind mandatierte Vertreterinnen ihrer Institutionen.
Arbeitsteilig bereiten Fachgruppen vorher beschlossene Themenschwerpunkte vor. Dazu werden ausgewiesene Expertinnen und -experten sowie gesundheitspolitische Entscheidungsträgerinnen und -träger eingeladen. Die Treffen des bremer forum frauengesundheit finden vier Mal im Jahr halbtägig statt.

Zum Flyer des Bremer Forums Frauengesundheit (pdf, 228.2 KB)

Die Geschäftsführung des bremer forum frauengesundheit liegt bei der ZGF.

Ansprechpartnerin:

Angelika Zollmann

Frauen und Gesundheit

Forum Frauen und Gesundheit in Bremerhaven

Im November 2005 wurde das Forum Frauen und Gesundheit in Bremerhaven unter Initiierung der Zentralstelle gegründet. Die Trägerschaft des Expertinnengremiums hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Bremerhaven übernommen. Fachfrauen aus verschiedenen Institutionen und Projekten sowie qualifizierte Einzelpersonen tauschen sich aus, arbeiten an aktuellen gesundheitspolitischen Themen und informieren die Öffentlichkeit. Die Zentralstelle bringt sich über fachliche Impulse maßgeblich in das Forum ein. Das Forum trifft sich einmal im Quartal.

Zum Flyer des Forums Frauen und Gesundheit in Bremerhaven (pdf, 443.5 KB)

Ansprechpartnerin:
Viola Müller-Krause
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
Kreisgruppe Bremerhaven
An der Allee 2
27568 Bremerhaven
Email: v.mueller-krause@paritaet-bremen.de

Arbeitskreis Geflüchtete Frauen

Vor allem Frauen sind auf der Flucht spezifischen Menschenrechtsverletzungen und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Sie brauchen nach der Ankunft eine angemessene medizinische und psychotherapeutische Unterstützung. Für Schwangere und Frauen mit Neugeborenen bestehen ebenfalls besondere Versorgungsbedarfe. Aus dem bremer forum frauengesundheit ist deshalb im Mai 2015 dieser Arbeitskreis hervorgegangen. Versorgungsprobleme werden dort thematisiert und es wird gemeinsam an Verbesserungen für die gesundheitliche Versorgung geflüchteter Frauen und Mädchen gearbeitet. Die Arbeit basiert auf einer breiten Vernetzung und der Interdisziplinarität der Mitglieder.
Beteiligt sind: Gesundheitsamt Bremen, Ärztekammer Bremen, Landesverband der Hebammen, Landesverband der FrauenärztInnen, Landesverband pro familia, VHS Bremen, Nitribitt e.V., Ambulante Versorgungsbrücken, Frauengesundheit in Tenever, Gesundheitstreffpunkt West, Familien- und Lebensberatung der Bremischen evangelischen Kirche, Sozialdienst katholischer Frauen, cara e.V., WaBeQ /Jobkick plus, Geburtskliniken, Leitungen /Mitarbeitende aus unterschiedlichen Unterkünften, Psychotherapeutinnen und freiberufliche Hebammen.
Der Arbeitskreis ist offen für weitere Mitglieder.

Ansprechpartnerin:

Angelika Zollmann

Frauen und Gesundheit

Runder Tisch Genitalverstümmelung

In Deutschland leben laut einer 2017 veröffentlichten empirischen Studie rund 48.000 Mädchen und Frauen, die Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C: female genital mutilation/cutting) wurden. Bis zu 5.700 Mädchen gelten demnach als akut bedroht. FGM/C ist eine Menschenrechtsverletzung und kann massive körperliche Qualen und seelisches Leid verursachen. Auch in Bremen stehen Fachkräfte aus Beratungsstellen, Schulen, Behörden, Übergangswohneinrichtungen und dem Gesundheitswesen mit betroffenen Frauen und Mädchen in Kontakt. Die ZGF hat 2018 diesen Runden Tisch initiiert, um Fachkräfte und Institutionen zusammenzubringen, Wissen auszutauschen, Fortbildungen zu initiieren und über das Thema zu informieren. Über 20 Organisationen, Beratungsstellen und behördliche Abteilungen nehmen teil.

Ansprechpartnerin und Leitung:

Angelika Zollmann

Frauen und Gesundheit

Bremer Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt

Jedes dritte Kind in Bremen kommt per Kaiserschnitt zur Welt. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Kaiserschnittrate in Deutschland verdoppelt. Vor diesem Hintergrund initiierten das Gesundheitsressort und die ZGF 2013 gemeinsam das Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt. Gynäkologinnen und Gynäkologen, Hebammen- und Ärzteverbände, Klinikärztinnen und -ärzte sowie Krankenkassen suchen gemeinsam konstruktiv nach Lösungen, die Kaiserschnittrate im Land Bremen zu senken und über die Thematik zu informieren (ein Beispiel: www.natuerlichegeburt.net). 2015 zum Beispiel durch eine öffentlichkeitswirksame Kampagne, die sich an werdende Eltern richtete.

Ansprechpartnerin:

Angelika Zollmann

Frauen und Gesundheit

Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit

Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen aus Verbänden, Fachgesellschaften und Vereinigungen, die bundes- oder landesweit zum Thema Frauen/ Mädchen und Gesundheit arbeiten. Es vertritt gesundheitspolitisch die Interessen von Frauen und ist international vernetzt, um eine bessere Gesundheitsversorgung von Frauen durchzusetzen. Unter anderem initiiert das Netzwerk Standards für eine frauenspezifische und geschlechtergerechte Gesundheitsforschung, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung. Das bremer forum frauengesundheit ist aktives Mitglied im Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit und über eine Mitarbeiterin der ZGF vertreten.