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Schwangerschaft und Geburt

Schwangerschaft ist heutzutage ein Risikozustand. Es geht immer weniger um eine Zeit guter Hoffnung, sondern um eine Phase erhöhten Risikos, die es irgendwie heil zu durchstehen gilt. 70 Prozent aller Schwangerschaften gelten als Risikoschwangerschaften – das hat auch und vor allem finanzielle Gründe: Frauenärztinnen und –ärzte können ohne "labelling", also ohne der Frau diverse Diagnosen zu stellen, keine kostendeckende Schwangerenvorsorge erbringen.

Die ZGF engagiert sich seit langem gegen die fortschreitende Risikoorientierung der Geburtshilfe und Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt. Sie unterstützt das von 1300 Einzelpersonen, Verbänden und Institutionen unterzeichnete Positionspapier des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V. (AKF), das den medizinisch-technologischen Umgang mit Schwangerschaft und Geburt kritisiert sowie eine höhere Wertschätzung des Wochenbetts fordert.

Hier können Sie den Ratgeber "Schwanger in Bremen und Bremerhaven" (pdf, 1.8 MB) herunterladen.

Der folgenden Zusammenstellung von Broschüren und Texten anderer Institutionen können Sie weitere Informationen entnehmen:

 

Stillförderung in Bremen

Unter Federführung der Gesundheitssenatorin und Beteiligung von (Hebammen-) Verbänden, Kliniken, Krankenkassen und Wissenschaft entwickelt der Runde Tisch Stillförderung für alle im Geburtsbereich tätigen Professionen in Bremen Strategien und konkrete Empfehlungen zur Förderung des Stillens. (pdf, 110.7 KB)
 

Mutterschutz – was ist neu?

Für schwangere oder stillende Frauen ist es besonders wichtig, am Arbeitsplatz „gute Arbeit“ vorzufinden. Dazu zählen sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen, die materielle Sicherheit und die Aussicht, auch als Mutter willkommen zu sein – denn spätestens mit der Schwangerschaft stellt sich auch die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem "Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der
Ausbildung und im Studium“ soll die Gesundheit von Mutter und Kind geschützt und zugleich die berufliche Teilhabe der Frau gesichert werden.

Welche neuen Regelungen das seit dem 1. Januar 2018 geltende Gesetz enthält und wie es im Betrieb umgesetzt werden kann, war Thema einer Veranstaltung, die in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer und der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz stattfand.

Dr. Bettina Graue: Das neue Mutterschutzgesetz vom 23.05.2017 (pdf, 317.9 KB)
Arbeitnehmerkammer Bremen

Dr. Ulrich Stockter: Ziele der Mutterschutzreform (pdf, 159.8 KB)
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Berlin

Sigrid Prolingheuer: Was heißt Schwangerschaft für eine erwerbstätige Frau? (pptx, 107.9 KB)
Gynäkologin

Andrea Kraft: Mutterschutzgesetz - was ist neu? (pdf, 176.6 KB)
Referat Arbeitsschutz bei der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Bremen

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf der Internetseite der Arbeitnehmerkammer Bremen.

Ein freudiges Ereignis?! Arbeitsschutz in Schwangerschaft und Stillzeit

Der Handlungsleitfaden "Ein freudiges Ereignis?! Arbeitsschutz in Schwangerschaft und Stillzeit" beleuchtet anhand praktischer Beispiele und Erfahrungen die verschiedenen Aspekte von Arbeitsschutz in Schwangerschaft und Stillzeit. Die Broschüre, die in Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerkammer Bremen erstellt wurde, richtet sich an Arbeitgeber, Personalverantwortliche, betriebliche Interessenvertretungen, Ärzte und Ärztinnen sowie Juristen und Juristinnen. Mit hilfreichen Adressen und Links.

Mai 2010, 52 Seiten

Hier können Sie sich die Broschüre Ein freudiges Ereignis (pdf, 1.1 MB) herunterladen.