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Für die Freiheit: Frauendokumentation im City 46

Kommunalkino zeigt in Kooperation mit der ZGF den Film "Urmila" zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Haushaltssklavin in die Hauptstadt Kathmandu verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Für den Dokumentarfilm "Urmila – für die Freiheit" (2016), der im November im Bremer Kommunalkino City 46 zu sehen ist, hat die deutsche Regisseurin Susan Gluth die heute 25-jährige Frau über fünf Jahre lang begleitet. Heute kämpft Urmila für die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. Mit ihren Erfahrungen, ihrem Wissen und ihrer Hartnäckigkeit konnten Urmila und ihre Mistreiterinnen inzwischen 13.000 Mädchen befreien und machten international auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam.
Gleichzeitig hat sich die junge Frau ein großes Ziel gesetzt: Sie möchte Rechtsanwältin werden. Auch diese Geschichte erzählt der Film, der nah dran an seinen Protagonistinnen ist und ohne Kommentar auskommt. Die Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung urteilte: "Urmila – Für die Freiheit" ist ein eindringliches und inszenatorisch meisterhaftes Porträt einer starken, bewundernswerten, jungen Frau. Die immer weiter kämpft. Für Gerechtigkeit, für Menschlichkeit. Und eine bessere Zukunft."

Die Termine im City 46 (Birkenstraße 1): Donnerstag (24.11.) und Mittwoch (30.11.) um 20.30 Uhr sowie am Sonntag (27.11.) und Dienstag (29.11.) um 18 Uhr

Zielgruppe(n)
Interessierte
Beginn
24.11.2016
Ende:
30.11.2016
Bemerkungen
Eine Kooperation von City 46 und der ZGF im Rahmen des Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November. Der Dokumentarfilm wird im Original (Nepali/Englisch) mit Untertiteln gezeigt. Weiterführende Informationen gibt es auf der Internetseite des City 46.