Sie sind hier:
  • Die ZGF
  • Aktuelles
  • Beirat geflüchteter Frauen kommt zum ersten Mal unter dem Dach der ZGF zusammen

Beirat geflüchteter Frauen kommt zum ersten Mal unter dem Dach der ZGF zusammen

Foto: Frauengesundheit in Tenever, Inge Koepsell, JPG, 26.2 KB
Foto: Frauengesundheit in Tenever, Inge Koepsell

Welche frauenpolitischen Themen sind für geflüchtete Frauen relevant? Über diese Frage diskutierten Frauen aus fünf Herkunftsländern, die sich Anfang März zum ersten Mal im Rahmen des ZGF-Schwerpunktprojekts „Frauen und Flucht“ unter dem Dach der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) getroffen haben. Damit hat sich der Beirat formiert, der die Arbeit der ZGF 2017 begleiten wird.

Zehn geflüchtete Frauen sind Teil des Beirats. Beim Auftakttreffen wurden erste Themen erarbeitet, im Fokus stehen aus Sicht der Frauen vor allem: Weiterbildungsmöglichkeiten und Arbeitsmarktintegration, Gesundheit und Zugang zu psychologischer Unterstützung. Die Frauen betonten zudem, dass ihnen die gesellschaftliche Teilhabe wichtig ist. Bis Ende 2017 werden regelmäßig Treffen stattfinden.

Nicht über, sondern mit geflüchteten Frauen reden

Den Beirat hatte die ZGF eingerichtet, um nicht nur über und für geflüchtete Frauen zu sprechen, sondern insbesondere um mit ihnen über ihre Themen, Fragestellungen, Wünsche und Sorgen ins Gespräch zu kommen. Bereits 2012 hatte die ZGF gute Erfahrungen mit einem auf Zeit einberufenen Beirat gemacht: Der Beirat junger Frauen bot die Möglichkeit rückzukoppeln, wie junge Frauen das Thema Gleichberechtigung sehen, welche Themen und Probleme sie bewegen. In einem längeren Prozess bewerteten und diskutierten sie die Arbeit der ZGF.

Expertinnen in eigener Sache

Jetzt kommen geflüchtete Frauen als Expertinnen in eigener Sache zu Wort. Die Teilnehmerinnen leben in Bremen und kommen aus unterschiedlichen Ländern und Lebenszusammenhängen: studierend, arbeitend, arbeitssuchend, mit oder ohne Kind, alleinerziehend, unterschiedlicher Religionszugehörigkeiten, mit oder ohne Schulbildung oder -abschluss. Was sie verbindet, sind ihre Fluchterfahrungen. Die Zusammenkünfte finden auf Deutsch statt, mit Unterstützung von Dolmetscherinnen.

Weitere Informationen zum Schwerpunktprojekt 2017:
Frauen und Flucht