Sie sind hier:

Corona: Infos und Anlaufstellen, auch für Betroffene häuslicher Gewalt

Unter www.bremen.de/corona sind ab sofort alle Informationen, Anlaufstellen und Hotlines für das Land Bremen zusammengestellt. Hier gibt es Informationen für Erkrankte und potenziell Betroffene ebenso wie für Unternehmen, Beschäftigte, für Senior*innen oder zur Kinderbetreuung.

Häusliche Gewalt: Rat und Hilfe im Netz

Hilfe bei Gewalt

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden. Frauen und Mädchen finden auf der Internetseite www.gewaltgegenfrauen.bremen.de der ZGF grundlegende Informationen und Kontakte zu allen Anlauf- und Beratungsstellen in Bremen und in Bremerhaven. Auch bundesweite Angebote wie etwa das Bundeshilfetelefon sind dort aufgeführt. Anlaufstelle bei sexuellem Missbrauch ist das Bundeshilfetelefon gegen sexuellen Missbrauch.

Gesundheit, Familien, Schwangerschaftskonfliktberatung

Die Einrichtungen zur Schwangerschaftskonfliktberatung sind in der Corona-Krise geöffnet und leisten die notwendige Beratung für Schwangere, die ggf. einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen möchten. Alle Informationen finden Sie hier.

Allgemeine Gesundheitsinformationen zum Corona-Virus, insbesondere zu Frauen und Gesundheit, finden Sie auf den Seiten des bundesweiten Netzwerks Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) https://www.arbeitskreis-frauengesundheit.de/2020/03/26/das-aktuelle-thema-glaubwuerdige-gesundheitsinformationen-zu-covid-19-coronavirus-sars-cov-2-und-folgen-fuer-die-gesundheit-von-frauen/

Familien finden Hinweise zu Alltagshilfen, Krisenhilfe & Online-Beratung sowie Beschäftigungsmöglichkeiten rund um die Corona-Krise beim Familiennetz Bremen.

Weitere Informationen rund um die Arbeitswelt und zum Kinderzuschlag

Soloselbstständige und Unternehmerinnen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen in Schwierigkeiten geraten, können über Landes- oder Bundesmittel Soforthilfen beantragen. Die Antragsstellung läuft in Bremen über die Wirtschaftsförderung und in Bremerhaven über die BIS. Mehr Informationen unter:

www.bab-bremen.de/bab/corona-soforthilfe.html

Weitere Infos zu den Hilfen gibt es für Gründer*innen auch im Corona-Ticker des Starthauses Bremen und bei Frauen in Arbeit und Wirtschaft e.V.

In Bremerhaven können sich Frauen, die Unterstützung bei der Antragstellung benötigen, zur Beratung an die Beratungsstelle ZiB des afz wenden.

Linksammlung der Agentur für Arbeit zu den Themen:

  • Gelockerte Regeln für freiwillig versicherte Selbständige
  • Kurzarbeit, Hinzuverdienst, Arbeitnehmerverleih
  • Kurzarbeitergeld und finanzielle Hilfen für Arbeitgeber*innen
  • Arbeitslosengeld II und Kinderzuschlag
  • Berufliche (Erst-)Ausbildung
  • Fremdsprachliche Informationen und Links für Migrant*innen

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nsb/content/1533736561121

Kinderzuschlag: Hilfe für Familien mit kleinen Einkommen in der Corona-Zeit

Seit dem 1. April 2020 kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Notfall-Kinderzuschlag beantragt werden.

Der Kinderzuschlag unterstützt Familien mit kleinen Einkommen mit bis zu 185 Euro monatlich pro Kind zusätzlich zum Kindergeld. Als kleines Einkommen gilt beispielsweise für eine Paarfamilie mit 2 Kindern ein Einkommen von ca. 1.400 bis ca. 2.400 Euro netto bei mittleren Wohnkosten. Auch Selbständige oder Eltern, die noch keine 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, werden erreicht.

In welcher Höhe der Kinderzuschlag gezahlt wird, hängt von der individuellen Situation ab wie dem Einkommen, der Anzahl der Kinder, den Wohnkosten und dem Alter der Kinder. Mit zunehmendem Einkommen verringern sich die 185 Euro nach und nach bis der KiZ ganz ausläuft. Wer den Kinderzuschlag erhält, ist grundsätzlich von den Kitagebühren befreit.

Eltern können mit dem KiZ-Lotsen prüfen, ob sie die Voraussetzungen erfüllen.

Fällt die Prüfung positiv aus, stellen Eltern den Antrag einfach online unter www.kizdigital.de bei der Familienkasse.

Mehrsprachige Informationen für Geflüchtete

Für geflüchtete Menschen gibt es Informationen zu Arbeitsrecht und Arbeitsvertrag sowie zu den Themen Ausbildung und Leiharbeit während der Corona-Pandemie über das Projekt Faire Integration auf Deutsch, Englisch und zum Teil auch Arabisch unter:
https://iq-netzwerk-bremen.de/faire-integration-beratung-fuer-gefluechtete

Das IQ-Netzwerk hat einen leicht verständlichen FAQ zum Thema Corona und Arbeitsrecht auf Deutsch und Englisch erstellt:
https://iq-netzwerk-bremen.de/corona-und-arbeitsrecht-faq/

Der DGB bietet eine kostenlose Info-Hotline zum Arbeitsrecht für osteuropäische Beschäftigte auf Bulgarisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch und Ungarisch an:
https://www.faire-mobilitaet.de/++co++8da022bc-6db2-11ea-8a67-52540088cada

Zurück an den heimischen Herd? Corona aus Geschlechterperspektive

Rolle rückwärts bei den Geschlechterverhältnissen, Gleichstellung adé? Wie sich die Corona-Krise auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, auf Gleichstellung und Geschlechterrollen auswirkt, dazu bieten der Deutsche Frauenrat und die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen eine Sammlung von Statements, Kommentaren, Analysen – zum Weiterlesen, Wütendwerden (oder noch wütender werden) und: Laut werden!

Die Dossiers, die laufend aktualisiert und ergänzt werden, finden Sie hier:

https://www.frauenbeauftragte.org/themen/corona-artikel-texte-analysen-aktionen

https://www.frauenrat.de/dossier-covid-19-aus-geschlechterperspektive/