Junge Mädchen und junge Frauen sind auch heute noch alten Meinungen ausgesetzt. Denn sie werden noch immer in alte Geschlechterrollen gesteckt. Dazu gehört zum Beispiel, dass Frauen sich um die Kinder kümmern sollen. Oder sie sollen lieber in sogenannte Frauenberufe gehen. Solche und ähnliche Geschlechterrollen gibt es noch immer. Frauen und Mädchen werden an vielen Stellen mit diesen alten Meinungen konfrontiert. Das passiert in der Familie, in der Schule und auf Social-Media-Plattformen. Social-Media Plattformen sind zum Beispiel Instagram, Facebook, WhatsApp, TikTok und ähnliches. Auf diesen Plattformen sind sehr viele Meinungen zu lesen und zu sehen. Allerdings garantiert dies nicht, dass dort alle unterschiedlichen Meinungen vertreten sind. Oft werden nur bestimmte Meinungen immer wieder wiederholt. So bleiben dort auch alte, überholte Meinungen bestehen. Diese Meinungen betreffen oft Frauen und Mädchen. Dies fördert weiterhin alte Sichtweisen zur Rolle von Frauen und Mädchen.
Mädchen finden in ihrem Umfeld oft keine Unterstützung. Deswegen sind Stellen außerhalb von Schule, Familie und sozialen Netzwerken notwendig. Menschen außerhalb der Schule unterstützen Jugendliche. Sie begleiten Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Sie stärken und fördern die Mädchen auf dem Weg zum Erwachsensein. Sie helfen ihnen dabei, mit alten und überholten Meinungen umzugehen. Sie lernen, wie sie diese Meinungen einordnen können. Dadurch finden sie viel über ihre eigene Persönlichkeit heraus. Diese Hilfen für Mädchen, die außerhalb der Schule stattfinden, sind extrem wichtig.
Im Bereich Mädchenarbeit bietet die ZGF vor allem Angebote zum Austausch. Hier können Kontakte geknüpft werden. Dabei geht es stets um Gespräche auf fachlicher Ebene. Die ZGF setzt sich dafür ein, dass alle Geschlechter berücksichtigt werden. Insbesondere in den Bereichen Bildung und Jugendarbeit des Landes Bremen.